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17. Januar 2023

Chronik der Bayerwaldschützen e.V.

1921 gilt als das Gründungsjahr des Eginger Schützenvereins. Unter dem Namen Kleinkaliberschützengruppe Eging traf man sich im Steinbruch der Fa. Neißendorfer in Einzendobl zum Schießen. Es waren vier Stände vorhanden; die Treffer wurden mithilfe von Zielern angezeigt.

Chronik der Bayerwaldschützen Eging e.V.

Die Anfänge – 1921

1921 gilt als das Gründungsjahr des Eginger Schützenvereins. Unter dem Namen Kleinkaliberschützengruppe Eging traf man sich im Steinbruch der Fa. Neißendorfer in Einzendobl zum Schießen. Es waren vier Stände vorhanden; die Treffer wurden mithilfe von Zielern angezeigt.

Eines der Gründungsmitglieder von 1921 ist Hans Bösl.

Fahnenweihe 1931

Am 9. August 1931 fand die Fahnenweihe statt. Als Patenverein fungierte die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Passau. Fahnenmutter war damals Karoline Baumann.

Einer der damaligen Schützenmeister war Max Breuherr, der seit 1925 Mitglied im Verein war und von 1946 bis 1959 das Amt des 1. Schützenmeisters ausübte.

NS-Zeit und Vereinspause

Während der NS-Zeit dürfte der Verein aufgelöst worden sein.

Wiedergründung 1965

Die Wiedergründung des Vereins 1965 unter dem Namen „Bayerwaldschützen Eging" organisierte Hans Weinberger. Die Anmeldung beim Bayerischen Sportschützenbund erfolgte am 30. August 1965.

Bei den ersten Wahlen am 18. Dezember 1965 wurde folgende Vorstandschaft gewählt:

Amt Person

1 . Schützenmeister: Hans Weinberger

2. Schützenmeister: Oskar Unholzer

Kassier: Siegfried Bumberger

Schriftführer: Liselotte Schöffmann

Sportwart: Michael Haslinger

Ausschuss: Rudolf Antes, Konrad Apfelböck, Alfons Duschl, Josef Geiger, Peter Heiden, Ludwig Kirchberger, Adolf Rieling, Alfons Urmann, Elfriede Zeindl

Der Mitgliederstand betrug damals 150 Schützen. Geschossen wurde beim Gasthaus Nickl auf vier Ständen. Herbergsvater Josef Nickl unterstützte den jungen Verein durch die Bereitstellung von Material für den Umbau tatkräftig.

Bereits 1965 beteiligte man sich mit drei Mannschaften bei Rundenwettkämpfen.

Volksfestumzug 1968 und erste Schützenhalle

Den Volksfestumzug am 28. Juli 1968 richtete der Schützenverein aus – bei diesem Umzug war auch Graf Arco dabei. Aus diesem Anlass wurde am alten Sportplatz eine Halle (15 × 6 m) aufgestellt, in der zeitgleich mit dem Volksfest ein reger Schießbetrieb stattfand, der auch nach dem Volksfest weiterging. Treibende Kraft war dabei Liselotte Schöffmann.

Auf Anordnung des damaligen 2. Landrats musste diese Halle jedoch bis zum 10. November 1969 wieder beseitigt werden.

Eigene Schützenhalle ab 1978

Durch die guten Verbindungen von Elfriede und Josef Zeindl zu Herrn Graf von und zu Arco-Zinneberg konnte am 27. Juli 1978 eine eigene Schützenhalle aufgestellt werden; bereits am 9. August 1978 wurde der Schießbetrieb aufgenommen.

Es handelte sich um die ehemalige Kantine beim Neubau des Kreiskrankenhauses Deggendorf, die den Schützen von der Brauerei zur Verfügung gestellt wurde. Bei der Platzsuche zeigte sich die Familie Schrenk sehr zuvorkommend und stellte den Grund am Unteren Markt 24 hinter dem Gasthaus zur Verfügung.

70-jähriges Gründungsfest 1992

Einer der Höhepunkte der Vereinsgeschichte war 1992 das 70-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe unter der Regie von 1. Schützenmeister Hans Höltl, unterstützt von Fahnenmutter Karin Stadler, Schirmherr Georg Stadler und dem Patenverein Waldschützen Thannberg.

Schützenmeister seit 1965

(Zeitraum Schützenmeister)

1965 – 1978 Hans Weinberger

1978 – 1981 Dieter Zeindl

1981 – 1983 Josef Zeindl

1984 – 1986 Dieter Zeindl

1986 – 1997 Johann Höltl

seit 1997 Johann Ruckerbauer

Neubau des Vereinsheims

Den Schützen war bewusst, dass sie mittelfristig ein neues Vereinsheim benötigen würden, um zukunftsfähig zu bleiben. Durch die hervorragenden Bemühungen von 1. Bürgermeister Walter Bauer und die sehr gute Zusammenarbeit mit 1. Vorstand Johann Ruckerbauer konnten gemeinsam mit dem FC Eging schließlich Pläne gefertigt werden.

Eine einreichungsfertige Bauvorlage war am 15. Februar 2019 unterschriftsreif. Nach der Klärung von Grundstück und Finanzierung wurde der Förderantrag bei der Regierung von Niederbayern eingereicht. Am 20. November 2019 erhielten die Bayerwaldschützen die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn.

Neue Anlage ab 2021

Seit dem Sommer 2021 nutzen wir die Anlage mit 12 elektronischen Schießständen mit großer Freude. Die offizielle Einweihung des Sportgeländes fand am 12. Juli 2022 statt.

Coronabedingt und mangels Planungssicherheit konnte leider keine große 100-Jahr-Feier abgehalten werden. Es wurde ein Gottesdienst gefeiert mit anschließender kleiner Feier.

Bayerwaldschützen Eging e.V. – seit 1921

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